Alle reden vom Paradigmenwechsel - wir erledigen das! Die Partei Die Linke ist die einzige echte Legalizerpartei in den Parlamenten. Wir wollen GE_bote statt VER_bote! Du willst das auch? Dann unterstütze uns!

Die Linke formulierte im Erfurter Programm unter Punkt 4.1: "Wir wollen eine liberale und aufgeklärte Drogenpolitik in Deutschland. Drogen sind eine Alltagserscheinung. Der Alkoholmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem. Die Unterscheidung in legale und illegalisierte Substanzen ist willkürlich. Drogen sowie deren Missbrauch können zu schweren gesundheitlichen, sozialen und materiellen Problemen führen. Wir treten daher für eine rationale und humane Drogenpolitik ein, was eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums und langfristig eine Legalisierung aller Drogen beinhaltet."
Jeder Mensch konsumiert in der einen oder anderen Form Drogen. Eine Person braucht ihren Morgenkaffee, die andere die Zigarette danach, eine andere wieder nimmt Medikamente und einige greifen zu explizit rauscherzeugenden Substanzen, um auf diese Weise das subjektive Wohlempfinden zu verbessern. Wieder andere treiben exzessiv Sport, um im Körper den Ausstoß von Botenstoffe anzuregen. Sehr viele Menschen konsumieren Substanzen, die sie und andere gefährden (z.B. Alkohol). Der menschliche Körper selbst produziert Stoffe, die im Grunde durch Drogenkonsum verstärkt (oder geblockt) werden sollen, daran ändern auch Verbote nichts. Deshalb ist Drogenkonsum niemals nur ein Problem der "anderen", sondern jeweils die individuelle Bewältigungsstrategie des Individuums. Dem muss die gesetzliche Regelung Rechnung tragen.
Prohibition ist das Problem, nicht die Lösung.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Rauschmittelpolitik ist Teil einer nach außen offenen Struktur, in welcher die mitarbeitenden Menschen tragfähige Konzepte realisieren, welche geeignet sind, einen echten Paradigmenwechsel in puncto Substanzpolitik herbeizuführen. Im Rahmen gesundheitspolitischer Reformen wollen wir auch im Bereich Rauschmittel für das Recht der Menschen auf Selbstbestimmung eintreten und einen gesetzlichen Rahmen schaffen, der dem Artikel 2 des Grundgesetzes (allgemeine Handlungsfreiheit) entspricht.
Die "LAG Rausch" arbeitet mit thematisch gleichen oder ähnlichen LAG und BAG in Deutschland und der EU zusammen, um ein bestmögliches Ergebnis für alle Menschen zu erreichen, was letztlich bedeutet, dass alle Rauschmittel für erwachsene Konsumierende legal und sicher erreichbar sind. Dadurch wird der Schwarzmarkt mit all seinen gesundheitlichen Gefahren dem Zugriff der organisierten Kriminalität entzogen und letztlich weitgehend beseitigt. Der Konsum muss möglichst schadensarm ermöglicht werden, Stichworte wie Harm Reduction, Konsumräume, Prävention sowie Jugend- und Gesundheitsschutz müssen in der Substanzpolitik zu Eckpfeilern einer sinnvollen Regulierung werden, abseits von leeren Worthülsen und Wahlkampfphrasen. Rauschmittel gehören nicht in Geschäfte des täglichen Bedarfs, sondern jeweils in spezielle Fachgeschäfte, wo sichergestellt wird, dass nur erwachsene Personen Zugriff haben und wo eine initiative Präventionsberatung möglich ist.
Ebenso wichtig ist der massive Ausbau von stationären, ambulanten und aufsuchenden Hilfsangeboten, um Konsumstörungen vorzubeugen bzw. diesen mit wirksamen Methoden entgegenzutreten. Diese Angebote müssen in der Szene der Konsumierenden, in Schulen und Betrieben, aber z.B. auch in Haftanstalten von geschulten Streetworker*innen bekanntgemacht werden und es müssen in ausreichendem Maß stationäre Plätze für Entgiftung und Entwöhnung sowie intensive therapeutische Nachsorge bereitgestellt werden. Der Konsum von Rauschmitteln ist ein gesellschaftliches Phänomen, das auch gesamtgesellschaftlich und tabulos angegangen werden muss.
Unsere wichtigsten Forderungen:
- Legalisierung des Besitzes und Konsums von Rauschmitteln
- Rauschmittel raus aus dem Supermarkt, Fachgeschäfte einrichten
- Absolutes Werbeverbot für Rauschmittel im öffentlichen Raum
- Schaffung eines sinnvollen Rauschmittelgesetzes statt BtMG
- Neuverhandlung von RB 2004/757JI & UN Single Convention
Grundsätzliche Standpunkte:
- Prohibition verhindert kein Kosumverhalten
- Prohibition schafft über Reaktanz Konsumanreiz
- Prohibition ermöglicht illegalen Handel & Schwarzmarkt
- Prohibition fördert die Finanzierung organisierter Kriminalität
Klare Kante:
- Legalisierung und Regulierung schaffen Rechtssicherheit
- Legalisierung verbessert Harm Reduction bei Nutzer*innen
- Legalisierung vereinfacht Aufklärung, Beratung und Intervention
- Legalisierung und Kommerzialisierung helfen, Folgekosten aufzufangen
Du willst gern mitarbeiten, um unsere Gesellschaft gerechter, sozial verträglicher und menschlicher zu machen? Da bist du hier richtig! Im schönsten, meerumschlungensten Bundesland von allen regt sich was. Am Bicycle Day 2026 haben wir in der Partei die Landesarbeitsgemeinschaft Rauschmittelpolitik an den Start gebracht. Wir freuen uns über jede/n, die/der mithilft, die unsägliche Prohibition zu beenden.
Kein Bock auf Partei?
Na und? Du musst nicht Mitglied der Partei sein, um mit uns zusammenarbeiten zu können. Du musst auch nicht zwangsläufig ein Nordmensch sein. Wir wollen mit allen Menschen kooperieren, die Gutes für die Gesellschaft erreichen wollen. Bring dich ein! Mach Vorschläge! Übernimm Initiative! Tu es!
Um in der LAG mitarbeiten zu können, besuche am besten zunächst unsere Whatsapp-Gruppe hier -> [Einladungslink]
Um in der LAG als offizielles Mitglied gelistet zu sein, fülle bitte unser Beitrittsformular -> [PDF Link] aus und sende es als unterzeichneten Scan/Foto an den Sprecher*'innen-Rat per mail
Unsere Satzung solltest du natürlich kennen, die findest du hier -> [PDF Link]
Wir werden die Prohibition beenden und hundert Jahre altes Unrecht auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachten. Sei dabei, pack mit an. Wir freuen uns auf dich!
